Familienapotheke

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Schwangerschaftsberatung

Die Schwangerschaft ist eine Zeit voller Veränderungen und Vorfreude.  Doch was ist eigentlich wichtig in dieser Zeit? Auf was muss unbedingt geachtet werden, auf was sollte lieber verzichtet werden? Was brauchen Sie für die ersten Wochen zu Hause?

Die optimale Versorgung für Mutter und Kind

Neben einer gesunden Lebensweise und regelmäßiger Vorsorge spielt auch die richtige Ernährung eine wichtige Rolle, doch der erhöhte Bedarf an bestimmten Vitaminen und Spurenelementen kann oft nicht durch die normale Ernährung abgedeckt werden. Um die optimale Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen zu gewährleisten und eine Überdosierung zu vermeiden, sollten Sie nur auf Vitamin-Präparate zurückgreifen, die Sie in der Apotheke erhalten. Die meisten Vitaminpräparate für Schwangere enthalten eine Kombination aus folgenden Vitaminen und Spurenelementen, die für die Entwicklung von Ungeborenen besonders wichtig sind.

Medikamente in der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft verändert sich vieles – auch der Umgang mit Medikamenten. Generell gilt es bei jedem Medikament, auch bei rezeptfreien, den Nutzen sorgfältig gegen die Risiken abzuwägen und im Zweifelsfalle auf das Medikament zu verzichten. Je weniger Medikamente, auch rezeptfreie Sie einnehmen, umso geringer ist das Risiko für Ihr Kind. Ausnahmen sind natürlich Krankheiten, die die Einnahme von Medikamenten unumgänglich machen – diese Entscheidung sollte aber in jedem Fall ein Arzt treffen und mit einem Apotheker besprochen werden.

Die meisten Arzneimittel können auf ihre schädliche Wirkung auf Schwangere und Ungeborene kaum überprüft werden, weil eventuelle Risiken für Testpersonen verständlicherweise nicht in Kauf genommen werden können, daher warnen die meisten Arzneimittelhersteller sicherheitshalber vor der Einnahme ihrer Präparate während der Schwangerschaft.  Trotzdem gibt es auch für Schwangere verträgliche Medikamente.

Sprechen Sie in jedem Fall vor der Einnahme aller Medikamente mit einem Arzt oder Apotheker. Entscheidend für die Wirkung auf das Ungeborene ist auch der Zeitpunkt der Einnahme. Medikamente, die in der Frühschwangerschaft risikoreich sind, können gegen Ende der Schwangerschaft bei entsprechender Notwendigkeit eingenommen werden und umgekehrt.

Natürlich ist nicht gleich ungefährlich

Auch sogenannte „natürliche“ Mittel sind mit Vorsicht zu genießen – oft enthalten sie nämlich zum Beispiel für Ungeborene schädlichen Alkohol. Die Bezeichnung „natürlich“ bedeutet außerdem nicht „weniger wirksam“. So kommen auch in der Natur Stoffe vor, die je nach Dosis fruchtschädigend wirken können. Halten Sie also auch vor der Einnahme beliebter Hausmittel, die Sie vor der Schwangerschaft bedenkenlos eingenommen haben, Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Die Zeit danach

Mit der Geburt Ihres Kindes fallen neue Herausforderungen an – wir unterstützen Sie in den aufregenden ersten Wochen. Elektrische Milchpumpen erleichtern das Abpumpen von Muttermilch und können bei uns auf Rezept mit entsprechendem Zubehör verliehen werden. Auch Babywaagen, mit denen Sie die Entwicklung des neuen Erdenbürgers genau überwachen können, werden von uns verliehen. Doch das ist noch nicht alles: Wir beraten Sie bei der Bestückung einer Notfall-Apotheke von Fieberzäpfchen für den ersten Schnupfen bis zu den kleinen Helfern für die ersten Zähne, Bauchweh oder empfindlicher Haut. Auch kiefergerechte Schnuller, die der weiblichen Brustwarze nachgeahmt sind, erhalten Sie bei uns, ebenso wie Still-Hütchen, die Ihnen und Ihrem Kind den Einstieg in die Stillzeit erleichtern.

Wir begleiten und beraten Ihre Familie bei allen Fragen rund um Ihre Gesundheit. Von Anfang an.

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